Часть I
1. Опьянённый луной
Вино, что только взглядом пьют,
Ночами льет луна ни землю,
Приливом сильным залипая
Притихший горизонт.
Желанья - ужас в них и сладость -
Пронизывают волны света.
Вино, что только взглядом пьют.
Ночами льет луна на землю.
В святом неистовстве поэт,
Напитком упиваясь лунным,
В восторге к небу обратил
Лицо, и жадно пьет, шатаясь,
Вино, что только взглядом пьют.
Teil I
1. Mondestrunken
Den Wein, den man mit Augen trinkt,
Gießt nachts der Mond in Wogen nieder,
Und eine Springflut überschwemmt
Den stillen Horizont.
Gelüste, schauerlich und süß,
Durchschwimmen ohne Zahl die Fluten!
Den Wein, den man mit Augen trinkt,
Gießt nachts der Mond in Wogen nieder.
Der Dichter, den die Andacht treibt,
Berauscht sich an dem heilgen Tranke,
Gen Himmel wendet er verzückt
Das Haupt und taumelnd saugt und schlürft er
Den Wein, den man mit Augen trinkt.